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Über den Künstler

Paté de Verre Köpfe Hartmann Greb kl

 

 

Eine Freundin über meine Jungs
 

Von Anfang an lag der Schwerpunkt von Hartmann Grebs Arbeiten auf der männlichen Figur und immer schon ging es dabei um die Auseinandersetzung mit Emotionen, Wünschen und Ängsten, dem großen Thema Liebe und der Ambivalenz von Gefühlen.

Sehr oft finden sich in den aktuellen Figuren Anspielungen auf bekannte Mythen und Märchen. Mit viel Humor und Mut zur Übertreibung werden altbekannte Motive, Figuren und Symbole neu in Szene gesetzt. Der Betrachter fühlt sich hierbei tief berührt von den zur Schau gestellten Emotionen während er gleichzeitig von deren Lächerlichkeit erfasst wird, die durch die starke Überzeichnung entsteht. Doch gerade dieses liebevolle Augenzwinkern gibt den Figuren etwas zutiefst Menschliches und Vertrautes. Ist es nicht schließlich auch der Humor, der uns menschlich macht und oftmals der Humor, der unseren Konflikten die Schärfe nimmt? 

Die Glasfiguren werden mit viel Phantasie und Liebe zu aufwändigen Details ausgestaltet und dabei mit unterschiedlichsten Materialien wie Papier, Perlen, Draht, Holz, Blech, Textilien, Kuhhaar usw. kombiniert.

Claudia Stabler
(Freundin)  

 

Fassbare Emotionen
 

Nordwestlich von Hamburg, an der tiefsten Landstelle Deutschlands, 3,60 m unter dem Meeresspiegel, befindet sich das Atelier in einem Jahrhunderte altem Bauernhaus. Das Navigationsgerät führt den Besucher nicht unbedingt zielsicher über Felder und Wiesen in die Einsamkeit und Ruhe, in die Künstlerenklave von Hartmann Greb. Paté de Verre Atellier Hartmann Greb

Irgendwann, sagt er von sich selber, irgendwann wollten seine Hände die Zweidimensionalität der Grafik und Malerei verlassen und plastisch arbeiten, um seinen berühr- und fassbaren Emotionen Ausdruck zu verleihen. So wurde aus dem Maler und Grafiker Greb der Bildhauer. Angesprochen, wie er auf seine Physiognomien seiner Köpfe, Büsten und Figuren kommt, verweist Greb auf die ihm in der Erinnerung als unendlich zahlreich erscheinenden und prägenden Besuche in die Museen der Welt, zu denen ihn seine Eltern mitnahmen. Ägyptische und ethnologische Sammlungen empfindet der Künstler als wichtige Erfahrungen für seine schlanken und expressiven Köpfe, deren Geschlecht meist uneindeutig bleibt.

Wahrscheinlich ist Bildhauer die treffendste Berufsbezeichnung für Hartmann Greb. Aber ein Bildhauer, der in Glas arbeitet? Ganz so sicher ist dies dann auch wieder nicht. Denn nicht Stein, Holz oder Bronze sind die Materialien aus denen seine Skulpturen entstehen, sondern GLAS, genauer gesagt, Pâte–de-Verre.

Diese Technik, dem Bronzeguss mit verlorener Form sehr ähnlich, zählt zu den aufwendigsten Möglichkeiten der Glasgestaltung. Besonders im Jugendstil nutzten zahlreiche Künstler die Möglichkeit präzise florale Dekore und Applikationen aus Glas zu fertigen, bei denen auch die Oberflächen fein strukturiert waren.

Erst vor wenigen Jahren, Hartmann Greb war einer der Ersten in Deutschland, die damit experimentiert haben, wurde Pâte-de-Verre wiederbelebt. Versuch und Irrtum, prägte lange Zeit das Schaffen des Künstlers. Ein mühsamer und aufwendiger Lernprozess, der ihn zu einem Dozenten für diese Technik heute machte.

Zunächst entstanden halbplastische Figuren, die in offenen Formen geschmolzen wurden. Daraus entwickelte Greb obeliskähnliche Stelen, um dann den Schwerpunkt auf Büsten und Köpfe zu legen, die bis heute sein Werk prägen. Jede Plastik ist für den Künstler Ausdruck ganz persönlicher Stimmung, eines Gefühls oder einer Lebenssituation. Form, Farbe und Oberflächenstruktur oder Dekor sind für Greb dabei untrennbare Elemente seiner Kunst.

Licht und Transparenz, die so verführerischen und ablenkenden Eigenschaften des Glases, die häufig eine so bedeutende Rolle spielen, treten in den Hintergrund und gebendem Betrachter Raum, sich auf die wortlose Kommunikation mit Grebs Skulpturen einzulassen.

Michael Ströter
 CCAA Glasgalerie Köln

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Biografie
 

1965

geboren in Bad Schwartau, Deutschland

1983-86

Praktikum beim Designglasbläser Pavel Molnar

1988

Workshop bei der Art Künstlerin Diana Hobsen
in der Technik Pâte de Verre

seit 1989

eigene Werkstatt mit Cactus Glas

1988-90

Student bei der Goldschmiedin Metta Braake und
dem Bildhauer Jörg Kalkreuter
- Skulptur und freie Malerei -

1992

Workshop bei der Bildhauerin Anette Weber (geb. Allendorf)
- Keramik und Skulptur -

1992/93

Verschiedene Gemeinschaftsprojekte
mit dem Glasgestalter Lothar Göbel

1994/95

Gemeinsame Workshops mit der
Designtöpferin Susanne Juliette Koch
Tausch der Arbeitstechniken - Raku / Pâte de Verre
 

 

Kursleiter für Pâte de Verre / Kiln Casting of Glas:

2001

für "European Glass" in Mechelin (Belgien)

2002/07

für Bildwerk Frauenau (Deutschland)

2003/04

für Tiffany Glas Kunst, Schloß Holte (Deutschland)

2004/05

für Anlaglass,Silkeborg (Dänemark)

2008

Firestation, Dublin (Irland)

2009

Toronto (Kanada)

2011

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für Anlaglass, Silkeborg (Dänemark)

 

 

Wettbewerbe
 

 

1987

Glasmuseum Ebeltoft (Dänemark): Young Glass '87 ( Kat.)

1990

The Corning Museum of Glass, New York (USA) Review 11 ( Kat. )

1997

Glasmuseum Ebeltoft (Dänemark): Young Glass '97 ( Kat.)

2001

Jutta Cuny - Franz  Foundation, Ehrendiplom

2012

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Glasmuseum Immenhausen: 1. Preis Immenhäuser Glaspreis

 

Arbeiten in öffentlichen Sammlungen
 

Glasmuseum Ebeltoft (Dänemark)

Glasmuseum Frauenau (Deutschland)

Ernsting Stiftung , Coesfeld – Lette (Deutschland)

Museum Schloß Holdenstedt, Uelzen (Deutschland)

Kunstmuseum Düsseldorf (Deutschland)

Museum für Kunst und Gewerbe Dresden (Deutschland)

Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg (Deutschland)

Museo Municipal de Arte, Alcorcón (Spanien)

 

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Einzel- und Gruppenausstellungen (Auswahl)
 

1990

Galerie Borgward, Bremen (Deutschland)

1991

invetro Galerie, Hannover (Deutschland)

1992

invetro Galerie , Hannover (Deutschland)
Essener Glasgalerie, Essen (Deutschland)

1993

Galerie Borgward, Bremen (Deutschland)

1994

Galerie Art du Verre (Luxenburg)
Braggiotti Gallery, Amsterdam (Niederlande)
Galerie Rob van den Doel, Den Haag (Niederlande)

1995

Breaking Point, Alden Biesen (Belgien)

1996

Galerie Rob van den Doel , Den Haag (Niederlande)
Art Multible Messe, Kunsthaus Lübeck und Düsseldorf (Deutschland)
V.I.P. Gallery, Augsburg (Deutschland)

1997

Grassimesse, Leipzig (Deutschland)
V.I.P. Gallery, Augsburg (Deutschland)
“Jahresmesse für das norddeutsche Kunsthandwerk”
Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg (Deutschland)
Hadeland Glasverk (Norwegen)

1998

Galerie Art du Verre (Luxenburg)
“Art Multible Messe”, Kunsthaus Lübeck und Düsseldorf (Deutschland)
“Jahresmesse für das norddeutsche Kunsthandwerk”
Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg (Deutschland)

1999

“Jahresmesse für das norddeutsche Kunsthandwerk”
Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg (Deutschland)
Essener Glasgalerie, Essen (Deutschland)
Galerie Splinter, Berlin (Deutschland)
“Viermal Glas” Städtisches Museum Göttingen (Deutschland)

2000

“Glas 2000”, Glasmuseum Immenhausen (Deutschland)
„Glas in Kontext“, Glasmuseum Frauenau (Deutschland)
“Trienale des norddeutschen Kunsthandwerks” Schloss Gottorf, Schleswig (Deutschland)
„Religious Motifs in Glas“, Glasmuset Ebeltoft (Dänemark)

2001

“Jahresmesse für das norddeutsche Kunsthandwerks”
Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg (Deutschland)
Glasgalerie Neusser, Wien (Österreich)
Galerie Z, Nijmegen (Niederlande)
1. Glaskunstpreis `Caspar Lehmann´, Uelzen (Deutschland)

2002

Braggiotti Gallery, Amsterdam (Niederlande)
“Jahresmesse für das norddeutsche Kunsthandwerk”
Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg (Deutschland)
Glasgalerie Neusser, Wien (Österreich)
Galerie Z , Nijmegen (Niederlande)
Museo Municipal del Arte, Alcorcón (Spain)

2003

Galerie Z , Nijmegen (Niederlande)
CCAA Glasgalerie Köln (Deutschland)
“The Visible Men”, Glasmuset Ebeltoft (Dänemark)
“hier+heute”, Bergbau- und Industriemuseum Ostbayern
Schloss Theuern, Kümmersbruck (Deutschland)

2004

Braggiotti Gallery, Amsterdam (Niederlande)
“Jahresmesse für das norddeutsche Kunsthandwerk”
Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg (Deutschland)
Galerie Z, Nijmegen (Niederlande)
„Erwerbungen 2002-2003“, Alter Hof Herding-Glassammlung Ernsting, Coesfeld-Lette (Deutschland)

2005

Bullseye Connection Gallery, Portland (USA)
Galerie Sauter, München (Deutschland)
Morgan, contemporary glass gallery, Pittsburgh (USA)

2006

Glasmuseum Frauenau (Deutschland)

2007

“Jahresmesse für das norddeutsche Kunsthandwerk”
Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg (Deutschland)

2008

Glass Inspiration, Burgdorf (Schweiz)
“Jahresmesse für das norddeutsche Kunsthandwerk”
Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg (Deutschland)

2009

“Jahresmesse für das norddeutsche Kunsthandwerk”
Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg (Deutschland)
Glas und Keramik Galerie Kurzendörfer, Pilsach (Deutschland)

2010

CCAA Glasgalerie Köln (Deutschland)

2011

Braggiotti Gallery, Amsterdam (Niederlande)
Connecting - zeitgenössische Kunsthandwerksausstellung der Ostseeanrainerstaaten: Deutschland, Norwegen und Finnland

2012

 

 

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„Pâte de Verre“,
Europäisches Museum für Modernes Glas, Coburg (Deutschland)
“Glas 2012”, Glasmuseum Immenhausen (Deutschland)
Connecting - zeitgenössische Kunsthandwerksausstellung der Ostseeanrainerstaaten: Dänemark und Schweden

 

 

Permanent vertreten durch
 

seit 1990

Cactus Glas, Hamburg (Deutschland)

seit 1990

Galerie Herrmann, Drachselsried (Deutschland)

seit 1992

Kunsthaus Lübeck (Deutschland)

seit 2000

Braggiotti Gallery, Amsterdam (Niederlande)

seit 2000

CCAA Glasgalerie Köln (Deutschland)

seit 2005

Bullseye Connection Gallery, Portland (USA)

seit 2007

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Glasgallerie Linz (Österreich)